Neueste Tendenzen der Malerei bietet vom 3.6. bis 5.8.2012 die Ausstellung:
EUPHORIA
Ulysses Belz (Mainz 1958), ausgebildet in Paris, lebt nach langen Auslands-aufenthalten in Athen, Madrid, Riga und Paris seit 2010 in Bad Arolsen. In einer umfassenden Zusammenschau werden erstmals in Deutschland rund 50 Werke dieses Malers gezeigt, darunter in Paris entstandene Hauptwerke, die sich mit Erkenntnissen der aktuellen Hirnforschung und deren Einflüssen auf die Philosophie des Bewusstseins auseinandersetzen.
Jenseits von Figuration und Abstraktion entwickelte Ulysses Belz eine Bildsprache, die er "Metakognitive Malerei" nennt. In den traditionellen Techniken der Malerei, die er virtuos beherrscht, unternimmt der Künstler nichts weniger als eine Neuausrichtung der Malerei anhand der Fragestellungen:
Können Wahrnehmungs- und Bewusstseinsprozesse als solche malerisch dargestellt werden? Wie müsste eine entsprechende Malerei angesichts der Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften heute aussehen?
Dabei geht es nicht um optische Aufbereitung wissenschaftlicher Daten, sondern um Schärfung und Aktualisierung des Handwerkszeugs der Malerei im Hinblick auf eine zukunftsweisende neurotrope Ästhetik. Die frühbarocke Architektur von Schloss Welda eröffnet einen interessanten Dialog mit der Thematik dieser Ausstellung.
Vernissage am 3. 6. 2012 um 17 Uhr.
Öffnungszeiten: Samstags und Sonntags von 14 bis 18 Uhr, ausserdem nach Vereinbarung: 05691/80 62 818